Gerüstteile kreativ nutzen — Ideen aus der Praxis unserer Kunden

Ein Gerüst kann mehr als Fassade. Unsere Kunden bauen aus Original-Layher-Teilen Regale, Rampen und ganze Konstruktionen — hier zeigen wir, wie das geht und was es kostet.

Regal im Industrielook — aus dem Allround-Stecksystem

Für Wohnzimmer, Werkstatt, Laden oder Lager
Das Wichtigste in Kürze: Vier Allround-Stiele, eingehängte Riegel, eingehängte Stahlböden — fertig ist ein massives Regal im Industrielook, aufgebaut ohne einen einzigen Schraubenschlüssel. Sie bestimmen Breite, Höhe und die Zahl der Ebenen. Und wenn Sie umziehen, stecken Sie es einfach um.
Visualisierung: Regal aus verzinkten Gerüst-Stielen mit vier Ebenen aus Stahlböden in einer Industriewerkstatt mit Backsteinwand
Visualisierung (KI-generiert) — den verbindlichen Aufbau zeigen Materialliste und Schema darunter. Echtes Kundenfoto folgt über die Aktion „Zeig dein Projekt".

Beispiel-Konfiguration: Regal 2,12 m breit · 2,00 m hoch · 0,78 m tief · 4 Ebenen

Art.-Nr.BezeichnungAnzahlEinzelpreisGesamt
2604200Layher Stiel 2,00 m ohne Rohrverbinder453,90 €215,60 €
2618073Layher U-Riegel LW 0,73 m T14828,90 €231,20 €
3883207Layher U-Stahlboden LW 2,07 × 0,32 m879,90 €639,20 €
2683207Layher Diagonale LW 2,07 × 2,00 m — Rückseite154,90 €54,90 €
2602000Layher Anfangsstück414,90 €59,60 €
4001060Layher Fußspindel 60421,90 €87,60 €
Beispiel gesamt (inkl. MwSt.) · Gewicht 196,5 kg1.288,10 €
Der Kniff — alles hängt, nichts wird geschraubt: Die U-Riegel stecken mit ihren Keilköpfen in den Lochscheiben der Stiele, ein Hammerschlag sichert sie. Die U-Stahlböden hängen sich mit ihren Haken in die Riegel ein — je zwei pro Ebene, vier Ebenen übereinander. Eine Diagonale an der Rückseite macht den Rahmen zum unverschieblichen Dreieck, vier Anfangsstücke auf den Fußspindeln bringen die erste Lochscheibe ganz nach unten — erst dadurch kann die unterste Ebene knapp über dem Boden hängen, denn die erste Scheibe am Stiel selbst sitzt erst bei rund 40 cm. Vier Fußspindeln mit Tellerfuß gleichen unebene Böden aus und geben dem Regal den typischen Gerüst-Fuß. Das ganze Regal steht ohne einen einzigen Schraubenschlüssel — und mit den Lochscheiben alle 50 cm lassen sich die Ebenen jederzeit umhängen.
Aufbau-Schema des Industrielook-Regals: vier Allround-Stiele auf Fußspindeln mit Anfangsstücken, U-Riegel in den Lochscheiben, acht eingehängte U-Stahlböden und eine Diagonale an der Rückseite
Der Aufbau auf einen Blick: Querriegel an die Pfosten klemmen, Böden einhängen, Streben hinten ansetzen — fertig.
Warum sich das lohnt: Ein Möbel-Regal in dieser Stabilität kostet schnell ähnlich viel — trägt aber keine Werkstatt-Lasten und übersteht keinen Umzug. Feuerverzinkter Layher-Stahl schon. Und falls Sie das Regal einmal nicht mehr brauchen: Die Teile bleiben vollwertige Gerüstteile mit hohem Wiederverkaufswert — oder werden Teil Ihres nächsten Projekts.
Wissens-Bibliothek: Stiel, Riegel, Boden — was ist was?

Allround-Stiel: Das feuerverzinkte 48,3-mm-Rohr mit angeschweißten Lochscheiben alle 50 cm — hier die vier Pfosten des Regals. Jede Lochscheibe ist ein möglicher Anschlusspunkt: Ebenen umhängen dauert Minuten, nicht Stunden.

U-Riegel: Ein U-Profil mit Keilköpfen an beiden Enden. In die Lochscheibe gesteckt und mit einem Hammerschlag gesichert, bildet er das Auflager: Die U-Stahlböden hängen sich mit ihren Haken direkt hinein — dieselbe Verbindung wie im Fassadengerüst.

Diagonale: Der Schrägstab an der Rückseite macht aus dem Rahmen ein Dreieck — und ein Dreieck kann sich nicht verziehen. Eine Diagonale über die volle Rückwand genügt.

Anfangsstück: Der kleine Adapter zwischen Fußspindel und Stiel. Er trägt die erste Lochscheibe direkt über dem Teller — ohne ihn läge der tiefste Anschlusspunkt erst bei rund 40 cm, mit ihm hängt die unterste Ebene knapp über dem Boden.

U-Stahlboden: 0,32 m breit, feuerverzinkt, längs gesickt — zwei nebeneinander ergeben eine 0,64 m tiefe Ablage ganz aus Metall. Wer die warme Holzoptik mag, hängt stattdessen Robustböden mit Holzbelag ein.

Hinweis: Ein frei stehendes, hohes Regal gehört an der Wand gesichert — wie jedes hohe Möbel.

Auffahrrampe für Motorrad und Gartentechnik — aus Alu-Gerüstböden

Für Anhänger, Podeste und Stufen
Das Wichtigste in Kürze: Ein Layher U-Alu-Boden wiegt nur 10 kg und ist als Gerüstboden für hohe Lasten gebaut. Zwei davon ergeben eine Auffahr-Spur pro Rad — für Motorrad, Rasentraktor oder Schubkarre auf den Anhänger. Nach dem Transport: zusammenlegen, einhängen, fertig.
Motorrad wird über zwei Layher U-Alu-Böden als Auffahrrampe in einen Transporter geschoben
Genau so gedacht: zwei U-Böden als Spuren, das Motorrad rollt in den Transporter. Abbildung: Layher.

Beispiel-Konfiguration: zwei Spuren à 2,57 m

Art.-Nr.BezeichnungAnzahlEinzelpreisGesamt
3803257Layher U-Alu-Boden 2,57 × 0,32 m, gelocht2174,90 €349,80 €
Beispiel gesamt (inkl. MwSt.) · Gewicht 20,0 kg349,80 €
Eine Spur (z. B. fürs Motorrad) gibt es ab 174,90 €. Kürzere Längen von 0,73 bis 3,07 m sind lieferbar — die Länge bestimmt, wie flach die Auffahrt wird.

Die günstige Alternative — Stahl statt Alu: Zwei U-Stahlböden 2,57 × 0,32 m à 91,90 € kosten zusammen 183,80 € — 166 € weniger bei gleicher Tragkraft. Der Preis dafür ist das Gewicht: 16,4 kg je Spur statt 10 kg. Wer die Rampe täglich ein- und auslädt, nimmt Alu; wer sie am Anhänger liegen lässt, spart mit Stahl fast die Hälfte.
Warum sich das lohnt: Die gelochte Oberfläche gibt Halt bei Nässe, das U-Profil hängt sich an der Anhängerkante ein, und mit 10 kg trägt jeder den Boden allein. Vor allem aber: Der Boden bleibt ein vollwertiger Gerüstboden — beim nächsten Fassaden-Projekt liegt er wieder im Gerüst.
Wissens-Bibliothek: Warum ein Gerüstboden als Rampe funktioniert

Gebaut für Lasten: Gerüstböden tragen im Gerüst Personen, Material und Werkzeug — dafür sind sie geprüft und zugelassen. Diese Reserve macht sie als Auffahrhilfe für leichte Fahrzeuge interessant.

U-Profil: Die U-förmigen Einhängehaken greifen im Gerüst über den Riegel — an Anhänger oder Podest dienen sie als Auflage-Kante gegen Verrutschen.

Hinweis: Rampe vor jeder Nutzung auf sicheren Sitz prüfen und nur für leichte Fahrzeuge einsetzen — der Boden ersetzt keine geprüfte Verladerampe für schwere Maschinen.

Stauraum-Gestell für die Garage — das Auto parkt darunter

Für Garage, Carport und Werkstatt
Das Wichtigste in Kürze: Der Platz über der Motorhaube bleibt in den meisten Garagen ungenutzt. Mit Allround-Stielen, Riegeln und Gerüstböden bauen Sie darüber eine stabile Ablage-Ebene — Reifen, Dachbox und Kisten liegen oben, das Auto steht wie gewohnt darunter. Stehen die Stiele an den Wänden, bleibt der Fahrweg komplett frei. Die Gerüstböden liegen dabei mit Abstand als tragendes Raster, die Fläche dazwischen füllen einfache OSB-Platten.
Kombi parkt in einer Garage, direkt über dem Dach liegt eine Ablage-Ebene aus Layher-Gerüstböden mit Reisetaschen, Kinderwagen und Ausrüstung
Das ist der Gewinn: Über dem Fahrzeugdach liegt die komplette Saison-Ausrüstung — Taschen, Kinderwagen, Helme. Der Stellplatz darunter bleibt unangetastet.
Das Gestell in der leergeräumten Garage: zwei Ablage-Ebenen an den Seitenwänden, Stiele auf Fußspindeln, der Stellplatz in der Mitte bleibt frei
Die Konstruktion pur: Stiele an den Wänden, zwei Ebenen, der Stellplatz dazwischen völlig frei.
Gesamtansicht der Garage: beide Ablage-Ebenen voll beladen, der Stellplatz davor bleibt frei
Im Alltag: beide Ebenen beladen, die Fahrspur bleibt trotzdem frei.
Seitlicher Blick auf beide Ablage-Ebenen mit den tragenden Konsolen und der Dachbox auf der unteren Ebene
Zwei Ebenen übereinander an derselben Wand — oben Kisten, darunter die Dachbox.
Allround-Stiel an der Garagenwand mit Fußspindel, darüber zwei Ebenen mit Sortierkisten und Taschen
Der Stiel steht dicht an der Wand, unten justiert die Fußspindel den unebenen Boden aus.
Zwei Allround-Konsolen hängen übereinander in den Lochscheiben des Stiels und tragen die beiden Ablage-Ebenen
Das Prinzip: Konsolen hängen in den Lochscheiben und tragen beide Ebenen — ohne Stiel im Fahrweg.
Beladene Ablage-Ebene aus Layher-Gerüstböden mit Werkzeugkoffer, Kisten und Reifensäcken darunter
Werkstatt-Lasten sind kein Problem: Koffer, Kisten, ein kompletter Radsatz.
Nahaufnahme der Allround-Lochscheibe am Stiel mit eingehängter Konsole, darüber die belegte Ablage-Ebene
Die Lochscheibe alle 50 cm: Hier wird die Konsole eingehängt und mit einem Hammerschlag gesichert.
Die untere Ablage-Ebene liegt dicht über der Motorhaube des Fahrzeugs, daneben steht ein Fahrrad unter der Ebene
So knapp geht es auf: Die untere Ebene liegt dicht über der Motorhaube — daneben passt noch ein Fahrrad.
Nahaufnahme der Ablagefläche: zwei OSB-Platten liegen in der Lücke zwischen den Gerüstböden und bilden eine durchgehende ebene Fläche
So sieht die Lücke aus: OSB-Platten liegen zwischen den Böden und ergeben eine durchgehende Fläche.

Beispiel-Konfiguration: Gestell 2,57 × 2,57 m · Ebenen auf 2,00 und 1,50 m · Böden quer verlegt · gut 12 m²

Art.-Nr.BezeichnungAnzahlEinzelpreisGesamt
2619200Layher Stiel LW 2,00 m ohne Rohrverbinder457,90 €231,60 €
2601257Layher O-Riegel LW 2,57 m249,90 €99,80 €
2618257Layher U-Doppelriegel LW 2,57 m verstärkt T144114,90 €459,60 €
2618045Layher U-Riegel LW 0,45 m T14229,90 €59,80 €
2683257Layher Diagonale LW 2,57 × 2,00 m158,90 €58,90 €
3883257Layher U-Stahlboden LW 2,57 × 0,32 m891,90 €735,20 €
4001060Layher Fußspindel 60421,90 €87,60 €
Beispiel gesamt (inkl. MwSt.) · Gewicht 274,3 kg1.732,50 €
Der Trick mit den Lücken: Die acht Stahlböden liegen quer zur Garage und nicht dicht an dicht, sondern mit Abstand — sie sind das tragende Raster. Darüber liegen OSB-Platten aus dem Baumarkt, zugeschnitten auf 2,57 m, die die Fläche vollflächig schließen. Die Ablagefläche wird dadurch kein Stück kleiner — sie kostet nur deutlich weniger: Vollflächig in Stahl bräuchte dasselbe Gestell fünfzehn Böden und läge bei 2.373,80 €. Die Platten führen wir nicht — jeder Baumarkt schneidet sie zu.

Die drei Ablageflächen und ihre Böden: obere Ebene 2,57 × 2,44 m — vier Böden quer in den U-Doppelriegeln · Ebene darunter 2,57 × 1,83 m — drei Böden, vorn bleibt Platz für die Windschutzscheibe · Verbreiterung der oberen Ebene 2,57 × 0,45 m — ein Boden in zwei U-Riegeln 0,45 m. Zusammen gut 12 m². Die kurze Auskragung ist Absicht: Ein breiterer Ausleger kommt beim Aussteigen der Kopfhöhe in die Quere.

Auf den Fotos liegen breitere Alu-Böden: In der abgebildeten Garage sind es sieben U-Stalu-Böden 0,61 m plus ein Stahlboden — dieselbe Fläche ohne OSB, dafür 2.990,50 €. Wer die volle Gerüst-Tragfähigkeit über die ganze Fläche will, wählt diese Ausführung. Das Allround-Stecksystem verbindet Stiele und Riegel ohne Werkzeug über Lochscheibe und Keilkopf, die Diagonale steift die Rückseite aus, die Fußspindeln gleichen unebene Garagenböden aus.

Zur Standsicherheit: Die Diagonale hält den Rahmen in Form — sie gehört bei jedem Aufbau dazu. Zusätzlich wird das Gestell an Wand oder Decke gegen Kippen gesichert.
Seitenansicht: Das Fahrzeug steht unter dem Gestell, die Motorhaube unter der unteren Ebene, das Dach unter der oberen
Von der Seite wird das Prinzip sofort klar: Die untere Ebene liegt über der Motorhaube und endet vor der Windschutzscheibe, die obere schwebt über dem Fahrzeugdach.
Aufbau-Schema des Garagen-Gestells: vier Allround-Stiele auf Fußspindeln, zwei Ebenen aus U-Doppelriegeln mit Stahlböden und OSB-Platten, Diagonale im hinteren Feld
Der Aufbau auf einen Blick — jedes Teil der Materialliste an seinem Platz.
Draufsicht auf die obere Ebene: vier Stahlböden von 32 cm Breite, außen bündig, dazwischen drei Schlitze von je 43 cm für die OSB-Platten
So liegen die Böden auf der oberen Ebene: vier Stahlböden à 32 cm, die äußeren bündig vorn und hinten — dazwischen drei Schlitze von je 43 cm, die eine OSB-Platte mühelos überspannt.
Warum sich das lohnt: Gut 12 m² Ablagefläche für unter 1.750 € — also etwa 143 € je Quadratmeter für Fläche, die in der Garage vorher schlicht Luft war. Ein Schwerlastregal in dieser Spannweite, freitragend über einem Auto, gibt es im Möbelhandel nicht. Das Allround-Gestell trägt Werkstatt-Lasten, lässt sich jederzeit umstecken und wird beim nächsten Fassadenprojekt einfach wieder Gerüst.
Wissens-Bibliothek: Warum Allround statt Rohr und Kupplung?

Das Allround-System: An jedem Stiel sitzen alle 50 cm Lochscheiben. Riegel werden mit dem Keilkopf eingehängt und mit einem Hammerschlag gesichert — ohne Schrauben, ohne Werkzeug. Auf- und Umbau gehen dadurch deutlich schneller als mit Kupplungen.

U-Stahlboden LW: Der Boden im Beispiel — 2,57 m lang, 0,32 m breit, feuerverzinkter Stahl. Er hängt sich mit den U-Haken über die Riegel, statt lose aufzuliegen: Damit kann er nicht verrutschen und die Ebene ist sofort begehbar. Quer verlegt überspannt jeder Boden die volle Feldbreite von 2,57 m.

U-Doppelriegel: Der verstärkte U-Riegel 2,57 m trägt die Böden über die gesamte Feldbreite. Er ist der Grund, warum in der Mitte kein Stiel stehen muss.

Warum Böden mit Lücke plus OSB? Der Gerüstboden ist das teuerste Einzelteil — und für eine reine Ablage braucht es seine volle Tragfähigkeit nicht auf ganzer Fläche. Im Wechsel verlegt bilden die Böden ein tragendes Raster, auf das eine zugeschnittene OSB-Platte einfach aufgelegt wird. Sie spannt die 32 cm Lücke mühelos, liegt auf Stahl auf und lässt sich jederzeit herausnehmen. Für Werkstatt-Lasten auf voller Fläche verlegt man die Böden dicht — dann steigt der Preis entsprechend.

Kein Stiel im Fahrweg: Die Stiele stehen an den Garagenwänden, sämtliche Böden hängen in Riegeln dazwischen — das Auto fährt völlig frei darunter durch.

U-Riegel als günstigstes Auflager: Die Verbreiterung der oberen Ebene hängt in zwei U-Riegeln 0,45 m zu 29,90 € — kurz gewählt, damit man sich beim Aussteigen nicht den Kopf stößt. Dieselbe Aufgabe übernimmt auch eine U-Konsole, die aber fast das Doppelte kostet. Dahinter steht eine allgemeine Regel: Wo ein U-Boden keinen Riegel zum Einhängen findet, braucht er einen — sonst liegt er nur lose auf.

Hinweis: Das Gestell an Wand oder Decke gegen Kippen sichern und die Ablage-Ebene nicht überlasten — schwere Lasten gehören mittig über die Riegel.

Allround-Plattform — die begehbare zweite Ebene

Für Halle, Lager, Messestand, Werkstatt und Ladenbau
Das Wichtigste in Kürze: Wo die Grundfläche knapp ist, aber Höhe da ist, verdoppelt eine Allround-Plattform die nutzbare Fläche — eine vollflächig begehbare Ebene auf Stielen, unter der die bisherige Nutzung ungestört weiterläuft. Anders als beim Ablage-Gestell wird hier nicht nur gelagert, sondern gearbeitet: Die Ebene trägt Personen, Regale und Technik.
Begehbare Allround-Plattform aus Layher-Gerüstteilen über einem Messestand, Deckenfläche vollflächig mit Gerüstböden belegt
Praxis-Beispiel Messebau: Die Plattform überspannt den kompletten Stand — Stiele nur an den Rändern, die Fläche darunter bleibt frei nutzbar.
Blick von unten in die Allround-Plattform: Stiele mit Lochscheiben, Diagonalen zur Aussteifung und vollflächige Belegung mit Gerüstböden
Blick von unten: Diagonalen steifen jedes Feld aus, darüber liegt die Ebene lückenlos.
CAD-Zeichnung der Plattform: begehbare Ebene mit umlaufendem Geländer und Seitenschutz auf Allround-Traggerüst
So wird geplant: CAD-Modell mit Geländer rundum, Seitenschutz und ausgesteiftem Unterbau.
Bemaßte Draufsicht der Plattform: 10,44 × 6,97 m Innenmaß, Aussparung für die bauseitige Holztreppe
Die bemaßte Draufsicht: gut 10 × 7 m Fläche, mit Aussparung für die bauseitige Treppe.
Bewusst ohne Preisliste: Eine begehbare Plattform dieser Größe — hier gut 70 m² — ist ein geplantes Projekt mit Statik, Belastungsklasse und Montage, kein Warenkorb-Artikel. Die Zeichnungen zeigen, wie so etwas geplant wird. Sprechen Sie uns an — wir sagen Ihnen, was Ihre Fläche braucht und was sie kostet.
Warum sich das lohnt: Eine feste Zwischendecke ist ein Bauantrag, ein Gewerk und eine dauerhafte Festlegung. Die Allround-Plattform steht in Stunden, lässt sich versetzen, vergrößern und rückstandsfrei wieder abbauen — und das Material bleibt Gerüstmaterial mit Wiederverkaufswert.
Wissens-Bibliothek: Was eine Plattform vom Ablage-Gestell unterscheidet

Begehbar heißt geplant: Sobald eine Ebene betreten wird, zählen Belastungsklasse, Aussteifung, Geländer und ein sicherer Aufstieg. Das Material dafür ist dasselbe wie am Fassadengerüst — die Anordnung folgt jedoch der geplanten Nutzlast, nicht dem Augenmaß.

Diagonalen sind Pflicht: Jedes Feld wird diagonal ausgesteift, sonst ist der Rahmen verschieblich. Auf den Fotos gut zu sehen: In jeder Achse sitzt eine Diagonale.

Vollflächige Belegung: Anders als beim Regal wird die Ebene lückenlos mit Böden belegt — offene Spalte sind Stolper- und Durchsturzstellen.

Hinweis: Für dauerhaft genutzte, begehbare Ebenen gehört eine Aufbau- und Verwendungsanleitung sowie ein Standsicherheitsnachweis dazu. Sprechen Sie uns an, bevor Sie planen — wir sagen Ihnen, welche Teile Sie brauchen.

Fahrrad-Unterstand für vier Räder — mit Dach, ohne Fundament

Für Hof, Einfahrt, Garten und Mehrfamilienhaus
Das Wichtigste in Kürze: Vier Fahrräder oder eBikes stehen trocken unter einem Dach, das an einem Nachmittag steht. Vier Stiele, ein paar Riegel, eine Diagonale — mehr braucht es nicht. Der Unterstand steht frei, wird also nicht in der Fassade verdübelt, und lässt sich jederzeit versetzen oder wieder abbauen.
Fahrrad-Unterstand aus Gerüstrohren: Dachlatten quer über den Rohren, darüber lichtdurchlässige Wellplatten, darunter stehen die Räder trocken
Der fertige Unterstand: Dachlatten über den Gerüstrohren, darüber die Wellplatten — darunter stehen die Räder trocken und geschützt.
Ansicht des Unterstands mit den Allround-Stielen und dem geneigten Dach
Die Dachneigung entsteht allein durch die kürzeren hinteren Stiele.
Detail der Dachkonstruktion: Dachlatten auf den Gerüstrohren, mit Lochband befestigt
Die Latten liegen auf den Rohren und werden mit Lochband gehalten — ohne Bohrung im Gerüstmaterial.
Der Unterstand von der Seite mit abgestellten Fahrrädern
Vier Räder finden nebeneinander Platz, der Aufbau steht frei an der Wand.

Beispiel-Konfiguration: 3,07 m breit · 1,50 m tief · vorn 2,00 m, hinten 1,50 m hoch

Art.-Nr.BezeichnungAnzahlEinzelpreisGesamt
2619200Layher Stiel LW 2,00 m ohne Rohrverbinder257,90 €115,80 €
2619150Layher Stiel LW 1,50 m ohne Rohrverbinder250,90 €101,80 €
2601307Layher O-Riegel LW 3,07 m455,90 €223,60 €
4600150Layher Gerüstrohr 1,50 m 48,3 × 4,0, Stahl424,90 €99,60 €
4700019Layher Normalkupplung SW 19 mm89,20 €73,60 €
2683307Layher Diagonale LW 3,07 × 2,00 m162,90 €62,90 €
4001060Layher Fußspindel 60421,90 €87,60 €
Beispiel gesamt (inkl. MwSt.) · Gewicht 131,3 kg764,90 €
Die Dachschräge entsteht von selbst: vorn zwei Stiele mit 2,00 m, hinten zwei mit 1,50 m. Das ergibt 50 cm Gefälle auf 1,50 m Tiefe — rund 18 Grad, genug für sicheren Wasserablauf. Dafür braucht es kein einziges Zusatzteil, nur zwei unterschiedlich lange Stiele.

Das Dach — alles aus dem Baumarkt: Auf die vier Gerüstrohre kommen Dachlatten, mit Lochband aus Metall verschraubt. Darauf witterungsbeständige Siebdruckplatten, darüber Wellblech als Wetterschutz. Wer es einfacher mag, schraubt das Wellblech direkt auf die Rohre. Dachlatten, Platten und Blech führen wir nicht — die gibt es in jedem Baumarkt.
Warum sich das lohnt: Fertige Fahrradgaragen in dieser Größe kosten schnell das Doppelte und stehen dann für immer dort, wo sie einmal verschraubt wurden. Dieser Unterstand kommt ohne Fundament und ohne einen einzigen Dübel in der Fassade aus — und weil das Dach mit Lochband um die Rohre gelegt statt hineingebohrt wird, bleibt jedes Gerüstteil unbeschädigt. Wird der Stellplatz einmal anders gebraucht, bauen Sie ihn ab und das Material geht ins nächste Projekt oder wird verkauft.
Wissens-Bibliothek: Freistehend bauen — worauf es ankommt

Warum die Diagonale hier Pflicht ist: Ein Rahmen aus vier Stielen und Riegeln ist in sich verschieblich — er kann sich zum Parallelogramm verziehen. Die Diagonale macht ihn steif. Weil der Unterstand frei steht und nicht in der Wand verankert wird, übernimmt sie diese Aufgabe allein.

Gerüstrohr statt Riegel in der Tiefe: Die vier Rohre 1,50 m tragen später die Dachlatten. Sie werden mit je zwei Normalkupplungen an die Stiele geklemmt — ein glattes Rohr lässt sich nicht in die Lochscheibe einhängen, dafür sitzt es auf jeder Höhe genau dort, wo man es braucht.

Fußspindeln statt Fundament: Die vier Spindeln gleichen Gefälle, Rasenkanten und schiefe Platten aus. Der Unterstand steht damit auch auf gewachsenem Boden waagerecht — ohne Beton, ohne Erdarbeiten.

Lochband statt Bohren: Wer in Gerüstrohre bohrt, macht aus Systemmaterial Sondermüll. Verzinktes Lochband wird stattdessen um das Rohr gelegt und mit der Dachlatte verschraubt — die Schraube geht ins Holz, nie ins Rohr. Das hält dauerhaft und windfest, lässt sich mit dem Akkuschrauber wieder lösen, und die Rohre sind danach unversehrte Gerüstrohre.

Hinweis: Bei starkem Wind oder in exponierter Lage gehört der Unterstand zusätzlich gesichert — etwa mit Erdankern an den Fußplatten oder durch Anlehnen an eine massive Wand.

Flachdach-Seitenschutz — mobile Absturzsicherung ohne Bohren

Für Dachdecker, Haustechnik, Solarteure und Wartungsarbeiten auf Flachdächern
Das Wichtigste in Kürze: Wer auf einem Flachdach arbeitet — an der Lüftung, der Photovoltaik oder der Abdichtung — braucht ab 3,00 m Absturzhöhe eine Absturzsicherung (DGUV Regel 101-038). Das Layher Flachdach-Geländer stellt sie auf, ohne die Dachhaut anzubohren: Die Pfosten stehen auf Unterlagen, Ballastgewichte sichern gegen Kippen und Gleiten, die Riegel hängen wie im Gerüst in den Lochscheiben. Aufgebaut in Minuten, rückstandsfrei wieder entfernt — und bei der nächsten Baustelle wieder im Einsatz.
Layher Flachdach-Geländer auf einem Flachdach ohne Attika: Geländerpfosten mit Aussteifung, zwei Riegel, Ballastgewichte
Ohne Attika: gleiche Felder, zusätzlich Bordbrett am Boden — der Seitenschutz wird dreiteilig.
Flachdach-Geländer an einer Attika montiert
Mit Attika — das Beispiel der Materialliste: zwei Felder, drei Pfosten, vier Riegel. Im Katalogbild sind nur die Ballaststapel der Endpfosten dargestellt — die Aufbauanleitung fordert drei Gewichte je Pfosten, also auch am mittleren.
Fahrbare Variante des Flachdach-Geländers mit Radsätzen an den Pfosten
Als geschlossenes, fahrbares Rechteck auf Radsätzen — acht Riegel, wandert mit dem Arbeitsfortschritt.
Abbildungen: Layher Katalog AllroundGerüst (S. 70)

Beispiel-Konfiguration wie im mittleren Bild: Flachdach mit Attika · 2 Felder à 3,07 m (6,14 m Kante)

Art.-Nr.BezeichnungAnzahlEinzelpreisGesamt
2666010Layher Flachdach-Geländerpfosten3123,90 €371,70 €
2601307Layher O-Riegel LW 3,07 m — Handlauf + Knieleiste je Feld455,90 €223,60 €
2666030Layher Flachdach-Pfostenaussteifung — am Riegelstoß des Mittelpfostens165,90 €65,90 €
2666020Layher Flachdach-Verschiebesicherung — an den beiden äußeren Pfosten225,90 €51,80 €
2666060Layher Flachdach-Ballast 19 kg — drei je Pfosten926,90 €242,10 €
Beispiel gesamt (inkl. MwSt.) · Gewicht 260,4 kg955,10 €
Die Stückzahlen kommen direkt aus der Layher-Aufbauanleitung: Je Geländerpfosten sind mindestens 53 kg Ballast erforderlich — genau drei Kunststoff-Ballastgewichte à 19 kg, aufgesetzt auf die Zapfen der Ballastrohre. Die Verschiebesicherung gehört an die untere Lochscheibe der beiden äußeren Pfosten (bei längeren Geländern etwa alle 10 m eine); sie bildet den Anschlag gegen die Attika. Die Pfostenaussteifung verstärkt den Riegelstoß und wird nur dort gebraucht, wo Riegel auf Riegel trifft — im Beispiel also nur am Mittelpfosten. Jedes weitere Feld kostet einen Pfosten, zwei Riegel, drei Ballaste und ggf. eine Aussteifung. Ohne Attika kommen Blitz-Bordbretter mit Bordbretthaltern dazu (dreiteiliger Seitenschutz!) sowie Anschläge am Dachrand; bei hoher Attika bis 88 cm übernimmt der versetzte Geländerpfosten 2666011. Lastverteilende Unterlagen (14,90 €) nach Bedarf. Fahrbar wird das System mit dem Flachdach-Radsatz (187,90 €). Dachneigung max. 10°, auf Blechdächern nicht vorgesehen.
Warum sich das lohnt: Ein einziger Absturz kostet mehr als jede Ausrüstung — und fest installierte Sekuranten oder Geländer erfordern Durchdringungen der Dachhaut, Planung und einen Dachdecker. Dieses System steht ohne einen einzigen Bohrer, wird von zwei Leuten in unter einer Stunde aufgebaut und ist keine Investition ins Gebäude, sondern ins eigene Lager: Nach der Wartungssaison wandert es auf das nächste Dach — oder die Riegel zurück ins Fassadengerüst.
Wissens-Bibliothek: Absturzsicherung ohne Dachdurchdringung — wie das System funktioniert

Die Rechtslage: Nach DGUV Regel 101-038 ist an Arbeitsplätzen und Verkehrswegen auf Dächern ab 3,00 m Absturzhöhe eine Absturzsicherung erforderlich. Ein Seitenschutz-Geländer ist dabei die technische Lösung — sie schützt jeden auf dem Dach, ohne dass sich jemand anseilen muss.

Der Geländerpfosten: Trägt Lochscheiben wie ein Allround-Stiel — Handlauf und Knieleiste werden als normale O-Riegel eingehängt, mit dem Hammerschlag gesichert. Wer schon Allround-Material besitzt, braucht nur die Flachdach-Spezialteile dazuzukaufen.

Ballast statt Bohren: Die Pfostenaussteifung legt sich als Ausleger aufs Dach, darauf sitzen die Ballastgewichte. Die Unterlage schützt die Dachhaut, die Verschiebesicherung verhindert Wandern. Kein Anker, kein Dübel, keine Abdichtungsarbeit — und nach dem Abbau keine Spur.

Fahrbar für Wartungswege: Mit Radsätzen an den Pfosten lässt sich ein komplettes Geländerfeld verschieben — praktisch, wenn nacheinander mehrere Dachbereiche gewartet werden.

Hinweis: Aufbau- und Verwendungsanleitung beachten — sie regelt Ballastzahl je Windzone, Geländekategorie und Aufstellhöhe. Auf Blechdächern ist das mobile System herstellerseitig nicht vorgesehen.